Polen
und die Fälschungen
seiner Geschichte
Else Löser
1982
Selbstverlag
D 6750 Kaiserslautern
Auf der Vogelweide 14
VORTRAG
(in der Broschüre erweitert)
Im Jahre 1981 gehalten:
in Aumühle/Hbg., August;
in
in der Steiermark, Oktober.
Weitere Veranstaltungen sind fest vorgeplant.
»Hab nur
den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört! Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört. Und vor der Luft des Zweifels flieht der Wahn. Du glaubst
nicht, was ein Wort oft wirken kann«.
Johann Wolfgang von Goethe

[p.
5]
Dem Thema meiner Ausführungen
Polen und die Fälschungen seiner Geschichte
möchte ich einige Angaben zu meiner Person vorausschicken, die erklären, woher ich mit den polnischen Gegebenheiten so vertraut bin.
Ich bin im ehemaligen Kongreßpolen, das damals vom zaristischen Rußland annektiert war, geboren und aufgewachsen. Meine und meiner Vorfahren Erlebnisse und Erinnerungen reichen zurück in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Manches weiß ich aus Berichten meiner Eltern und Großeltern, vieles aus eigener Erfahrung. Erst nach dem Ersten Weltkrieg siedelten sich meine Eltern in Bromberg/Westpreußen an. Dies taten damals viele tausende deutsche Familien, die nach der Wiedererrichtung Polens nicht in einem polnischen Staat leben wollten und auf diese Weise versuchten, ins Abstimmungsgebiet und dadurch ins Deutsche Reich zu gelangen. Nachdem die ersten Abstimmungsgebiete überwältigende deutsche Mehrheiten bis zu 97 und 98% erzielt hatten, verhinderten die Polen alle weiteren Abstimmungen. Oberschlesien wurde trotz eindeutiger deutscher Mehrheit durch polnische Aufstände solange terrorisiert und die deutschen Einwohner blutig zusammengeschlagen, bis der Völkerbund unter dem Druck, den Intrigen und Erpressungen Frankreichs es aufgeteilt hat. Westpreußen ging daher ohne Abstimmung verloren. Wir wurden gezwungenermaßen polnische Staatsbürger. Ich habe also Polen erlebt und erlitten und ich kenne den polnischen Volkscharakter aus eigener Erfahrung. In Deutschland weiß man kaum etwas oder gar nichts vom Wesen und von den Zielen der Polen; arglos nimmt man alle Lügen und Verleumdungen als gegebene Wahrheiten hin. Daher möchte ich aufklärend wirken, denn nur wenn wir die Geschichte und die Entwicklung Polens und der Polen ganz genau kennen, kann es eines Tages zu einer Verständigung kommen. Voraussetzung zu jeder Versöhnung ist die Wahrheit auf beiden Seiten. Solange die eine Seite hemmungslos lügt und die andere dazu schweigt oder schweigen muß, aus welchen Gründen es auch immer sei, gibt es keine Versöhnung und keine Wiedergutmachung des Unrechts. Die Lüge zerstört jeden Ansatz einer Versöhnung. Nur die Wahrheit nach beiden Seiten kann heilend wirken.
Ich will also versuchen Ihnen Polen in seinergrausamen Wirklichkeit, in seinem Tun und Lassen begreiflich zu machen. Dabei muß ich aufhistorische Gegebenheiten eingehen.
Seit Jahrzehnten gibt es im polnischen Volk ein böses Sprichwort, dasjenige von der ewigen Feindschaft zwischen Polen und Deutschen. Es heißt: Póki świat światem, Polak Niemcowi nie bedzie bratem. In der Übersetzung heißt das so: Solange die Welt bestehen wird, wird der Pole niemals des Deutschen Bruder sein. Ein wahrlich böses Wort, für das es im deutschen Sprachgebrauch nichts entsprechendes gibt. Hier kommt die ganze Wucht des polnischen Hasses zum Ausdruck.
[p. 6] Woher kommt dieser gnadenlose Haß? Ist er denn geschichtlich begründet? Nein, ganz und gar nicht.
Dem deutschen Wesen ist ein so abgrundtiefer Haß fremd. Deutscherseits war man auch stets bereit, Brücken zu bauen und in jeder Weise zu helfen. Das können wir immer wieder feststellen bis auf den heutigen Tag, wo wir erleben, daß diejenigen, die uns von Haus und Hof vertrieben, die uns geplündert und zum Teil auch gemordet haben, bei uns Hilfe suchen und auch Hilfe finden. Mit Milliardenbeträgen stützen wir die Mißwirtschaft der Polen, die deutsche Bevölkerung spendet tausende Tonnen Lebensmittel. Mir liegt ein Schreiben der "Komisja Charytatywna Episkopatu Polski" aus Kattowitz vom 10. April 1981 vor. Darin bestätigt der Weihbischoff Czeslaw Domin als Vorsitzender der Caritativen Kommission der Polnischen Bischofskonferenz, daß bereits 700 Tonnen Lebensmittel für die Menschen seiner Heimat eingegangen sind. Er bestätigt auch, daß ihm bewußt sei, daß er auf die Hilfe aus Nachbarländern angewiesen sei. Die Hilfe, die sie weitergeben durften, sei jedoch wie ein Tropfen auf einen heißen Stein. Das soll heißen, gebt mehr. Und wir geben mehr.
Seit diesem Schreiben vom 10. April 1981 sind Monate hingegangen und während all dieser Zeit sammelt man in Deutschland für die Polenhilfe. Man überschlägt sich geradezu aus Mitleid: es sammeln die kirchlichen Institutionen, es sammeln die Schulen, es sammeln Private, es sammeln Vereine, es hängen in Krankenhäusern und in Banken Aufrufe für Spenden aus, es wird sogarvon den Kanzeln herunter ein festgesetzter Betrag von 25.- DM für ein Paket gefordert. Weniger darf es also nicht sein! Und die Deutschen spenden in überwältigender Weise. Tausende Tonnen und Lastzüge gehen nach Polen. Ein schlagender Beweis dafür, daß die Deutschen die Polen nicht hassen, wie sie es in der langen gemeinsamen Geschichte auch niemals getan haben. Doch welchen Dank werden wir dafür aus Polen erhalten? Nur neuen Haß, denn nichts in der Welt erzeugt mehr Haß, als wegen eigener Unfähigkeit immer wieder Hilfe und Geschenke, die man letztlich doch als Almosen empfindet, annehmen zu müssen, um überleben zu können.
Aber Polen ist kein caritativer Fall. Polen ist nicht unverschuldet in Not geraten etwa durch Erdbeben, Überschwemmung oder Hurrikane oder gar durch Übervölkerung der Gebiete. Nicht Naturkatastrophen sind schuld an der jetzigen Lage in Polen, sondern die sprichwörtliche polnische Wirtschaft, die Unfähigkeit der führenden Schichten und deren Korruption in jeder Hinsicht. Polen ist ja nicht arm an fruchtbarem Boden, denn es hat mit Teilen Ostpreußens, Ostpommerns, Ostbrandenburgs, Schlesiens und Danzigs fast 103.000 Quadratkilometer in Besitz genommen, die zum größten Teil Kornkammern Deutschlands waren. Allein die Gebiete Westpreußen und Provinz Posen müßten Überschußgebiete sein, wie sie es früher waren. Es hat mit der Übernahme der deutschen Gebiete in polnische Verwaltung, mit dem oberschlesischen Kohlen und ErzRevier, ebenso mit blühenden Industrien und Häfen, alle Voraussetzungen für eine gesunde Wirtschaft. Aber ein Volk, das Tausende Tonnen Kartoffeln und [p. 7] Getreide zu Wodka verarbeitet und ihn konsumiert, ist natürlich nicht bereit und nicht fähig, zu arbeiten,um für seinen Lebensunterhalt selber aufzukommen.
Dessen ungeachtet muß festgestellt werden, daß Polen durchaus nicht Hunger leidet, wie es bei und dargestellt wird. Es gibt Versorgungsschwierigkeiten durch mangelnde Organisation, aber keinen Hunger. Hier sind andere Kräfte am Werk, eine neue Art der Ausplünderung deutscher Wirtschaftskraft. Und die gutmütigen Deutschen fallen darauf herein. Sie geben und geben ohne jede Gegengabe zu fordern, z.B. die Ausreise der immer noch zu Hunderttausenden festgehaltenen Deutschen, denen alle Menschenrechte genommen wurden. Die als Arbeitssklaven festgehalten werden auch jetzt noch, da junge Polen scharenweise ihr Land verlassen und um Aufnahme in der Bundesrepublik und Österreich ersuchen. Und diese jungen Wirtschaftsflüchtlinge, die mit ordentlichen Ausreisepapieren zu uns kommen, sind keine bescheidenen Hilfesuchenden, sondern anmaßend Fordernde - besagt nicht das allein schon genug? Die zur Aufnahme verpflichteten Gemeinden wissen davon ein Lied zu singen.
Das Wesen der Polen zeigt ein Vorfall, über den die Deutsche Wochenzeitung vom 04.09.1981 berichtete. Während die Polen mit beiden Händen unsere großzügige Hilfe annehmen, erdreisten sich ihre Schreiberlinge, uns geradezu ins Gesicht zu spucken. So nahm die Zeitschrift "Polnische Perspektiven" die Preußen-Ausstellung zum Anlaß, um einem Marian Podkowinski das Wort zu geben:
"Die
Geschichte hat ihr negatives Urteil
über Preußen bereits gesprochen. Der gegenwärtige Versuch der
Galvanisation ist daher nahezu als
Leichenschändigung zu betrachten. Es wäre viel vernünftiger, über dem
preußischen Sarg weitgehend Stille walten zu lassen. Auch im Interesse der
Deutschen. Tilsit sollte
nämlich für die Deutschen von derselben Bedeutung wie Poltawa
für die Schweden sein, sollte man sich irgendwann für
Archäologie interessieren."
Und während unsere Hilfeleistungen auf Hochtouren laufen und unsere Medien uns informieren, daß diese den Wert von 22 Millionen DM bereits überschritten haben, lesen wir unter der Überschrift "Das Fernsehen zeigt antideutsche Kriegsfilme" in der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" vom 18.12.1981:
"Als
Unterhaltungssendungen werden fast nur Kriegsfilme ausgestrahlt, in denen die Verbrechen der Deutschen während des Zweiten
Weltkrieges gezeigt werden. Sogar im Kinderprogramm läuft in Fortsetzungen
die Geschichte eines tapferen polnischen Jungen, der gegen den Deutschen
Ritterorden kämpft. Aus dem Radio tönt fast
ununterbrochen Marschmusik."
Die entscheidende Schlacht gegen den Ritterorden fand im Jahre 1410 statt. 570 Jahre sind seitdem vergangen, aber die Polen impfen noch heute ihre Kinder mit [p. 8] Haß gegen den Deutschen Ritterorden, und wir bedanken uns für diesen Haß mit Liebesgaben im Werte von vielen Millionen Mark!
Das ist die Münze, mit der Polen seit Bestehen seines Staates für deutsche Hilfe zahlt. Aber wo in der Welt hat auch schon einmal ein Schuldner seinen Gläubigergeliebt, besonders dann, wenn überhaupt keine Möglichkeiten zur Rückzahlung der Schuld vorhanden sind? Das sollten wir Deutschen endlich zur Kenntnis nehmen und uns danach richten. Russen und Franzosen haben nie etwas für Polen getan, deswegen werden sie auch nicht gehaßt sondern geschätzt.
Wir müssen endlich den Ursprung des Hasses ergründen, um alle späteren Entwicklungen und Fehlhaltungen der Polen gegenüber den Deutschen zu verstehen. Wir müssen endlich von den Fälschungen der deutschen und polnischen Geschichte sprechen. Wann wurde diese begangen und zu welchem Zweck?
Die Polen sind heute ein ehrgeiziges und anmaßendes Volk, besonders in ihren Oberschichten. Sie haben wenig große Begabungen, sie sind nicht produktiv und schöpferisch, sie haben der Welt nichts Überragendes gegeben. Weil sie sich in langen Jahrhunderten nicht entfalten konnten, entwickelten sie sich negativ. So stellten sie Ansprüche ohne Leistungen vorweisen zu können, sie gieren nach fremdem Eigentum, sie stellen sich selbst in den Mittelpunkt und reden sich ein, sie seien der Nabel der Welt. Es gibt keine Realitäten für sie, sie leben in Wunschträumen und Überheblichkeit.
Die Polen empfinden ihre Benachteiligung als Volk unter den Völkern, erkennen jedoch die Ursachen nicht. Sie meinen Rechte zu haben und Ansprüche stellen zu können und sie fordern sie von den Deutschen, statt von ihren wahren Unterdrückern, die geschickt die Ansprüche dirigieren und den Haß schüren.
Seit der Christianisierung ist das Volk einem harten Klerus unterworfen, der die Entfaltung der Persönlichkeit verhindert. Sie können nicht ausbrechen aus diesem Zwang. Sie werden so niedergehalten, daß sich die angestauten Aggressionen mehr und mehr in einem beispiellosen Haß gegen die freieren und reicheren Deutschen entladen. Der Haß wiederum wird vom Klerus geschürt und da dieser die größte Macht im Volke darstellt, und das Volk seiner christlichen Kirche vertraut, folgt es auch dieser Führung. Die Kirche triumphiert in Polen. Und die katholische Kirche war von Anbeginn an der Erzfeind des Deutschen Reiches. Die Polen wurden und werden als Hebel benutzt zum Aderlaß deutschen Blutes und deutschen Wirtschaftsgutes.
Zum Beweis des eben gesagten will ich hier ein polnisch-katholisches Kampflied wiedergeben, das auf dem Allslawenkongreß in Prag im Jahre 1848 gesungen wurde:
[p. 9] Brüder, Sensen in die Hände! Auf zum Kampfe laßt
uns eilen!
Polens Knechtschaft hat ein Ende, länger wollen wir
nicht weilen.
Sammelt Scharen um euch alle. Unser Feind der Deutsche
falle!
Plündert, raubet, senget, brennet. Laßt die
Feinde qualvoll sterben.
Wer die deutschen Hunde hänget, wird sich Gottes Lohn erwerben.
Ich, der Probst, verspreche
euch fest dafür das Himmelreich.
Jede Sünd' wird euch vergeben, selbst der wohlbedachte
Mord,
den der Polen freies Leben unterstützt von Ort zu Ort.
Aber Fluch dem Bösewicht, der vor uns für
Deutschland spricht.
Polen soll und muß bestehn. Papst
und Gott versprechens mir.
Rußland, Preußen muß vergehn. Heil dem polnischen Panier.
Darum jauchzet froh darein: Polzka zyje, groß und klein!
Jedem Hörer muß das Blut in den Adern erstarren ob solch teuflischen Hasses. Trotzdem behaupten die Polen, in religiösen Dingen tolerant zu sein, die Menschenrechte zu wahren und sogar für sie zu kämpfen. Unter Menschenrechten verstehen sie aber ausschließlich die Verwirklichung ihrer eigenen Ansprüche.
Das Lied ist in deutscher Sprache erhalten geblieben. Das beweist, daß die Polen, die sogenannten "Urslawen" mit "slawisch"-polnischer Vergangenheit sich noch 1848 vorwiegend der deutschen Sprache bedienten, weil ihre eigene Sprache damals noch sehr wenig gefestigt war. Darüber hinaus wollte man ja alle Katholiken erreichen, denn ihnen brachte man stetig bei, daß katholisch und polnisch ein und dasselbe sei.
Hier möchte ich auf ein Ereignis hinweisen, das gerade jetzt wieder durch deutsche Publikationen der Vergessenheit entrissen wurde: Die polnischen Aufstände von 1830 gegen die russische Unterdrückung. Die Aufstände waren damals gescheitert, die Polen flohen in hellen Scharen und wurden liebevoll aufgenommen und betreut - wo mag das wohl gewesen sein? - Natürlich in Deutschland. Die Ludwigshafener Zeitung "Die Rheinpfalz" vom B. August 1981 erinnert an "deutsche und polnische Tränen im Wein des Haardtgebirges", sie berichtet, wie sich Deutsche und Polen verbrüderten und eins wurden im Kampf um die Freiheit, wie sie zusammen polnische Lieder sangen und wie die Deutschen den ankommenden Polen zujauchzten und auf Polens Fortleben anstießen.
Der Bericht wiederholt die Schilderung eines Empfanges der Polen am 19. Januar 1832 in Neustadt a. d. Haardt. Es ist kennzeichnend für die deutsche Mentalität der allgemeinen Menschenliebe und ein schlagender Beweis dafür, daß es keinen deutschen Haß gegen Polen gegeben hat. Der Bericht lautete:
Kaum war am 18. abends spät die Kunde erschollen. daß am folgenden Tag Polen nach Neustadt kommen und bei uns übernachten würden, als auch alles in Bewegung kam. Man beriet sich über die Art des Empfangs und über die Bewirtung der hochverehrten Gäste.
[p. 10] .... Bald jauchzte aus deutschem Munde das siegende Polen vom 29.
November, bald flossen deutsche und polnische Tränen in den Wein des
Haardtgebirges, bei der schnell erwachenden Erinnerung an
Warschaus Fall. Da umarmten sich ein polnischer Krieger und
ein ihn zu rächen begeisteter Deutscher.
Für
So sah die polnische konfessionelle Toleranz aus, auf die man sich bei jeder Gelegenheit so stolz beruft. Das polnisch-katholische Kanpflied von 1848 ist auch nicht das einzige Beispiel klerikalen Hasses. Es gab und gibt sie in großer Zahl, so daß man sie nicht alle anführen kann. Ich will nur einige wenige zitieren. Aus der Schrift "Polens Schuld am 2ten Weltkrieg" von Rudolf Trenkel aus Thorn a. d. Weichsel.
Am 26. August 1920
sagte der polnische Pfarrer in Adelnau in einer Ansprache: "Alle
Deutschen, die sich in Polen befinden, müssen aufgehängt
werden."
Am 27. Dezember 1921
sagte der Posener Domherr Pryndzinski in einer Haßpredigt gegen das
Germanentum: "Noch ist unsere Aufgabe nicht erfüllt. Das Innere ist zu befestigen, Wilna, Lemberg sind noch sicherzustellen,
Danzigs müssen wir uns durch Einflüsse bemächtigen."
Und auch Peter Aurich schreibt in seinem Buch "Der Deutsch-Polnische September 1939" folgendes:
"...
nachdem die Krakauer Zeitung "Czas" so weit gegangen war zu
verkünden, daß "Polens Geschütze auf Danzig gerichtet
seien, um Polens Ehre zu schützen, verging kein Sonntag mehr, ohne
daß nicht auch von den Kanzeln "der heilige Krieg gegen das deutsche
Neuheidentum" verkündet und für den Sieg der polnischen Waffen
gebetet worden wäre."
[p. 11] Und ebenda ist auf Seite 47 zu lesen:
Generalstabsoberst Switalski hielt im Namen der polnischen Armee in Graudenz
bei einem Empfang der Bischöfe Dominik und Dr. Okoniewsld eine Rede, die
er mit den Worten schloß: "Beten Sie mit uns heute .... darum, daß
unsere Brüder aushalten mögen, daß ihre Probezeit verkürzt
wird, und um eine große Tat - um ein zweites Grunwald, das es aus der Unfreiheit erlöst und uns
seinen entsprechenden Frieden sichert."
Grunwald nennen die Polen die Schlacht bei Tannenberg, die 1410 die Macht des Deutschen Ordens brach. Dazu muß man wissen, daß es einen Ort Grunwald nicht gibt. Die Schlacht fand in der Gegend des Dorfes Grünefelde bei Tannenberg statt. Mit Grunwald verbinden die Polen nicht nur die Niederlage des Ordens, sondern den künftigen Sieg im Grunewald von Berlin. Das sind, wie gesagt, nicht die einzigen Beweise für die Schuld des polnischen Klerus an den Greueln gegen die Deutschen. Erst diese systematische Erziehung zum Haß, die ihren Ursprung in polnischen Kirchen und polnischem Intellektualismus hat, konnte zum Bromberger Blutsonntag führen, der allerdings nicht der erste war.
Im Jahre 1654 hatte man schon einmal am 22. April ein Blutbad in Bromberg angerichtet, als man alle Evangelischen niedermetzelte. Wenn polnische Pfarrer von den Kanzeln predigen: "Die Deutschen sind eure Feinde, - die Feinde des katholischen Polen", wenn die Waffen für den Mord in den Kirchen gesegnet und ausgegeben werden, braucht man nicht lange nach den Schuldigen zu suchen.
Den Gipfel des Hasses aber erstieg der Domherr von Posen - Prälat Kos, als er bei einer Siegesfeier der polnischen nationaldemokratischen Partei zum Triumph von Versailles einen Haßgesang vortrug, den er einem im Jahre 1902 entstandenen Drama eines Lucjan Rydel "Jeńcy" (Die Gefangenen) entnommen hatte:
Wohin der
Deutsche seinen Fuß stellt, dort blutet die Erde 100 Jahre. Wo der Deutsche Wasser schleppt und trinkt, dort faulen Quellen 100 Jahre.
Dort, wo der Deutsche atmet, dort wütet 100 Jahre die
Den
Starken betrügt er, den Schwachen beraubt und regiert er, und führte
ein direkter Weg zum Himmel, er würde sich nicht scheuen. Gott zu entthronen. Und wir würden es noch erleben,
daß der Deutsche die Sonne vom Himmel stiehlt.
Das kann nur jemand schreiben, dessen Natur solchen unmenschlichen Haß in sich trägt, dessen ganzes Leben von Haß und Neid zerfressen ist. Wäre er nicht selbst ein so krankhafter Hasser, wie sollte er dann derartige unmenschliche Gedanken erzeugen können? Der normale Mensch denkt nicht so. Daß aber ein Domherr der allerchristlichsten Kirche, ein würdiger Prälat, 20 Jahre nach dem [p. 12] Erguß dieses "Dichters" diesen Haßgesang auf einer Siegesfeier gegen die Deutschen wiedergibt, ist ungeheuerlich und beweist aufs treffendste, daß die Haßausbrüche des Volkes von der polnischen Kirche gesteuert werden. Das Lied von 1848 "Brüder, Sensen in die Hände usw." ist ja auch "christlichen" Ursprungs und wurde bis in die Zeit Korfantyus, also bis in die zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts gesungen.
Untersuchen wir nun die Zeugnisse des Hasses der intellektuellen Schicht Polens, die eine Folge dieser kirchlichen Hetze seit 1848 sind. Der Heimatforscher und Polenkenner Alexander Treichel schreibt in seinem Buch "Geschichte des Deutschtums von Rippin und Umgebung":
In den
Revolutionsjahren 1904 bis 1906 hörten wir immer davon, daß alle
Deutschen in einer Nacht abgeschlachtet werden sollten. Die Deutschen von der
Wiege an abschlachten, war damals die Devise der Polen. Aber auch schon zu der
Zeit, als unsere Eltern und Großeltern noch
Kinder waren, während des 19. Jahrhunderts - hörten sie oft diesen
schrecklichen Satz vom Abschlachten aller Deutschen, der den Polen anscheinend
seit Generationen eingeprägt wurde."
Und da sind die Veröffentlichungen aus dem Jahre 1929 in der polnischen Zeitschrift "Liga für Großmacht" Ausgabe Nr.3:
Im Krieg
mit den Deutschen wird es keine Gefangenen geben und keinen Raum für
menschliche Gefühle. Da werden wir die Welt staunen machen durch die
ungewöhnliche, das menschliche Maß übersteigenden blutigen
Opfer, mit denen wir die Schmach der Kränkungen abwaschen, die wir von den
Deutschen erfahren haben. Wir müssen in die polnische Armee den Geist
eines unversöhnlichen, bis zur Grausamkeit
gesteigerten Kampfes tragen."
Und am 3.Oktober 1937 schrieb die gleiche Zeitschrift für polnischen Größenwahn, lt.Münchener Neueste Nachrichten:
Der Kampf
zwischen Polen und Deutschen ist unausbleiblich. Wir müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser
Ziel ist ein neues Grunwald, aber diesmal ein Grunwald in den
Vororten Berlins, d.h. die Niederlage Deutschlands muß von
polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um
Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein
Polen im Westen mit der
Preußen muß für Polen zurückerobert werden und
zwar das Preußen an der
Vom
heutigen Tage an wird jede Nummer dieses Blattes dem
kommenden Grunwald in
Es war im März 1939 als mein Bruder in einem Nachtlokal in Bromberg hörte, wie polnische Offiziere sich darüber unterhielten, daß sie im Falle eines Krieges mit Deutschland in deutschem Blut waten würden. Die Listen mit den Adressen der Deutschen würden bereits vorliegen. Er ahnte damals nicht, daß er selbst dieser polnischen Mordgier zum Opfer fallen würde.
[p. 13] Und im Januar 1945, als
der russische Vormarsch sich Litzmannstadt näherte (ich hielt
Reichsdeutsche packt eure Koffer,
Volksdeutsche kauft eure Särge!
Und auch diese blutgierige Parole hat meine Fammilie mit dem Leben bezalt. Nur Särge konnte sie sich keine mehr kaufen.
Nach Blutvergießen lechzten die Polen nicht erst 1939 und 1945, sie begannen damit schon unmittelbar nach Errichtung ihres neuen Staates. In Westpreußen, im Posener Gebiet und in Oberschlesien tobten die blutigsten Aufstände. Die Korfanty-Banden terrorisierten das deutsche Oberschlesien seit August 1919 bis zur völkerrechtswidrigen Aufteilung des Landes im Jahre 1922. In Posen konnte man 1921 auf Plakaten und Flugblättern folgendes lesen:
Mit diesem Besen werden wir die
letzten Deutschen aus Polen hinausfegen!
Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme
niedergemacht, und die größten Hakatisten werden mit Benzin,
Petroleum und Teer begossen, angesteckt und verbrannt .....
Jetzt kommt ihr alle dran... alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte,
Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.
Auch für ihre unendliche Habgier gibt es genügend Selbstzeugnisse. Ich will nur wenige anführen:
Am 13. 6. 1926 schrieb die Gazeta Gdanska:
Der
sicherste Panzer Pommerellens sind die Millionen
polnischer Ansiedler. Alles Land, das noch im Besitz der Deutschen ist, muß den deutschen Händen entrissen werden.
Am 19. 6. 1929 verkündete die "Straznia baltycka":
Auch
Danzig ist eine polnische Stadt und wird es wieder
werden. Eure Pflicht ist es, Danzig, auch das kleine
Stückchen polnischen Landes, das ungeduldig darauf harrt, zu erobern.
1937 forderte der polnische Generalstabsoffizier Baginski in seinem immer wieder neu aufgelegten Buch u. a.:
Solange
wird nicht Frieden in Europa herrschen, bis nicht der Name Preußen, der ja der Name eines schon lange nicht mehr vorhandenen Volkes ist,
von der Landkarte Europas getilgt sein wird, solange nicht die Deutschen ihre
Hauptstadt
Ein polnischer Generalstabsoffizier offenbart hier doch ganz deutlich den polnischen Kriegswillen und das polnische Kriegsziel: Die Einverleibung Preußens nach Polen und die Auslöschung des Namens Preußen! Wir werden später das gleiche Ziel der Polen noch aus dem Munde des höchsten Würdenträgers der polnischen Kirche hören.
[p. 14] Wir müssen dagegen fragen: Gab es jemals auf deutscher Seite den Wunsch oder die Forderung. Krakau oder Warschau nach Osten zu verlegen?
Der Allpolnisch Jugendverband hetzte am 4. 5. 1929 mit nachstehender Veröffentlichung:
1410 hat man
die Deutschen bei Tannenberg geschlagen. Jetzt aber werden
wir sie bei
Der polnische Professor Limanowski aus Wilna hatte recht, als er von seinen Landsleuten sagte:
Es liegt
in der Natur der Polen, daß sie nicht auf dem Boden des Realen bleiben
können; ihre Phantasie greift weiter; haben sie erst einmal ein
Stückchen Land in Händen, so wollen sie mehr. Sie wollen die ganze
Welt.
In der Tat, sie wollen die ganze Welt. Im Juni 1929 gaben sie davon ein weiteres Selbstzeugnis:
"Die
Freiheitsstunde der historisch polnischen Länder wird bald schlagen. Die
Erschütterung Europas wird abgelöst durch die "Pax
Polonica". Das Schicksal gibt Polen die geschichtliche Aufgabe in die
Hand, das Leben Mitteleuropas zu gestalten."
Wie man das Leben Mitteleuropas nach dem Krieg gestalten wollte, tat der polnische Industrieminister Hilary Hinc kund, als er über den Raub deutschen Landes und Vermögens folgendes von sich gab:
"....
Wir haben unseren Landgewinn im Westen auf eine bisher unbekannte Art - die
leichteste und günstigste - durchgeführt: Wir haben Gebiete erworben,
in denen Straßen, Eisenbahnlinien und Wasserwege ebenso bereits vorhanden
sind wie Städte, die nur auf die Besiedlung, Industrieanlagen, die nur auf die Ingangsetzung warten, und auch
Kohlengruben. Ebenso gibt es dort noch ein paar Reste
der deutschen Bevölkerung, die zu liquidieren binnen einer Zeit und auf
eine Weise, wie sie uns paßt, wir moralisch und völkerrechtlich
befugt sind."
Neben dem Größenwahn offenbart man hier bedenkenlos die Raub- und Mordgier, die in diesem Volk immer wieder durchbricht. Das Erschütterndste dabei ist, daß dieser Industrieminister, der die restlichen zurückgebliebenen Deutschen nach Belieben liquidieren will und der dabei noch damit prahlt, daß man moralisch und völkerrechtlich dazu befugt sei, einen deutschen Namen trägt.
[p. 15] Hier handelt es sich offenbar um einen, vermutlich seit Generationen umerzogenen Deutschen, wie in vielen anderen Fällen auch. Die Polen nennen das "ein im polnischen Volkstum aufgegangener Deutscher". Eine Jahrhunderte alte Wahrheit bestätigt sich immer wieder neu, daß Menschen unseres Blutes, die die Heimat verlassen und ihre Kraft und ihr Können einem anderen Volk zuwandten, für uns verloren sind. Sie werden nicht immer nur loyale Bürger der neuen Heimat. Ehrgeiz und Geltungsverlangen treibt sie dazu, daß ihre Nachkommen in zwei oder drei Generationen - manchmal auch schon schneller - zu unseren erbittertsten Feinden werden. Sie leisten zumeist hohe Kulturarbeit, die Gastvölker ziehen ihren Nutzen daraus, sie selbst aber werden zu Renegaten, zu Kulturdünger für andere Völker. Renegaten tragen den Stachel ihres Verrats in ihrer Brust und gerade deshalb werden sie zu schlimmeren Hassern ihrer Abstammung als es Fremdvölkische sind. Es gibt unendlich viele Beispiele dieses Überläufertums in allen Ländern der Erde. Die bekanntesten Verleugner ihres deutschen Blutes waren ja wohl Katharina von Rußland, die Darmstädter Prinzessin, und der amerikanische General Eisenhower - Eisenhauer.
Wenden wir uns nun der Geschichte der Entstehung Polens und des polnischen Volkes zu.
Die Polen sind ein sehr
junges Volk ohne eigenen Ursprung, entstanden quasi in der Retorte.
Diesen polnischen Hinweis auf die eigene Art sollten wir nicht übersehen oder gering schätzen, denn hier geben die Polen selbst einen Hinweis auf die Art der Entstehung des polnischen Volkes.
Wir wissen bereits, daß die glagolitische Kirchensprache dem Bischof von Krakau Vinzenz Kadlubek (Wolf Gottlobonis) als Grund-lage für seine künstliche "Chronica polonorum" diente und daß es dabei darum ging, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Das war der erste Schritt, der nach außen hin völlig unbemerkt geblieben ist. Erst 200 Jahre später bot sich Gelegenheit für den nächsten Schritt, als der Litauer Fürst Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen Bischöfe mongolische Raubscharen für einen Krieg gegen den Deutschen Ritterorden heranholte. Mit dessen Hilfe und der grausamen asiatischen Kampfweise sollte das Germanenturn besiegt und ausgelöscht werden. Der Ritterorden wurde geschlagen Lind erholte sich nie mehr von diesem Aderlaß. Asiatische Horden, geistiges Ränkespiel und deutsche Dummheit, die bis zum Verrat gedieh, haben das bewirkt.
[p. 16] Aus unserer
gegenwärtigen Lage heraus wissen wir, daß Sieger niemals unmittelbar
nach Beendigung des Kampfes abziehen. Sie bleiben im Lande, um die
Früchte ihres Sieges zu genießen und nehmen sich besonders der Frauen
an, um sie zu schänden und ihre Rassereinheit zu zerstören. Die
damaligen mongolischen Raubscharen taten das, was auch diejenigen von 1945
taten, als sie über
Wenn die Polen in ihrem offiziellen Geschichtsbuch heute offen zugeben, daß sie ihre Kriegskunst von den Tataren erlernt und ihre Trachten von den Türken übernommen haben, dann bekunden sie damit, daß sie auch blutsmäßig mit diesen Turkmongolen verwandt sind. Denn nur wer entsprechenden Blutes ist, kann eine grausame blutrünstige Kampfesweise als die eigene annehmen und sich dessen auch noch rühmen. Nur wenn es dem inneren Wesen entspricht, kann man sagen; Plündert, raubet, senget, mordet, laßt die Feinde qualvoll sterben! Von deutschen Soldaten und auch von deutschen Priestern gibt es durch alle Jahrhunderte hindurch bis zum heutigen Tage nicht ein einziges Zeugnis dieser Art, weil es nicht ihrem Wesen entspricht. Dagegen haben wir viele solcher polnischen Selbstzeugnisse. Hierin zeigen sich die Spätfolgen dieser Blutmischung mit Asiaten, die durch den deutschfeindlichen Klerus mit seiner Politik der Entgermanisierung des deutschen Ostens eingeleitet wurde. Hierin offenbart sich der Zeitpunkt der Entstehung des polnischen Volkes. Er zeichnet sich so klar und deutlich in der Geschichte ab, daß wir uns erstaunt fragen müssen, warum es erst dieses polnischen Hinweises bedurfte, um die Tatsache auch klar zu erkennen. Wir sind den Polen dankbar dafür, daß sie uns mit ihrem Hinweis die Augen öffneten.
Die Saat des Bischofs Kadlubek ging trotzalldem
nicht so schnell auf, wie es wohl beabsichtigt war. Denn bis
weit in das 15.Jht. hinein konnte sich die neue künstliche Sprache nicht
durchsetzen. Gerade die Bürgerschaft von Krakau, dem Ursprungsort des
ehemaligen Erfinders der künstlichen Sprache, wehrte sich am längsten
gegen die Übernahme als Umgangssprache. Es ist durch den späteren polnischen Historiker
Ptaśnik geschichtlich festgeschrieben, daß Krakau bis ins späre
15.Jht. nahezu völlig deutsch war. Auch im heutigen polnischen Volk lebt
und wirkt noch ein großer Anteil deutschen Blutes, denn durch alle
Jahrhunderte hindurch sind die tüchtigsten Kräfte aus dem Reich in
den Osten gegangen und dorthin gerufen worden, wie aus den Namen der Menschen
und den Namensgebungen für Städte und Dörfer zu erkennen ist.
Immer wenn deutsche Kräfte in der Führung ausschlaggebend waren,
blühte das Land auf; sobald sich aber die asiatische Blutsmischung mit
Hilfe der klerikalen Ränke durchsetzte, gab es Verwüstungen und
Pogrome. Immer mehr Deutsche unterlagen diesen
Zwangsmaßnahmen, doch erst seit der Entstehung des Panslawismus, also
etwa seit 1848, brach dieser asiatische Haß offen durch. Seitdem ist Polen kein
[p. 17] Der deutsche Osten aber hat nie zu Asien gehört, er ist eindeutig deutsches Siedlungsgebiet gewesen, wenn auch vorübergehend Türken und Asiaten darin gehaust und Spuren hinterlassen haben. Sie haben keinen Anteil am Aufbau und der Kultur. Alle Versuche der Polen und ihrer törichten oder verräterischen deutschen Helfer, die von den Polen derzeit besetzen deutschen Gebiete als "urslawisches Siedlungsgebiet" zu bezeichnen, müssen entschieden zurückgewiesen werden, da sie eindeutig Fälschungen sind.
Die Polen haben die Jahrtausendfeier der
Christianisierung der Gebiete an Weichsel, Warthe und
Richard Suchenwirth berichtet in seinem Werk Der Deutsche Osten über die Entwicklung der deutschen Ostgebiete. Es sind ausgezeichnete Berichte.
Aber der Autor geht
fälschlich davon aus. daß es
polnische Fürsten und
Zunächst möchte ich aber davon sprechen, was einstens in Schulen von der frühesten
polnischen Staatlichkeit gelehrt wurde. Sie begann mit der
Christianisierung. Heute haben die Polen bereits ein sehr viel
älteres Datum dafür. Aber beginnen wir vorerst mit
dem ersten Herrscher Polens.
Dieser Roman "Mit Feuer und Schwert" spielt im Leben aller Polen die wichtigste Rolle, denn die Geschichtskenntnisse des Volkes und der Intellektuellen [p. 18] basieren auf diesem chauvinistischen Roman. Außerdem wird in ihm der Ritterorden mit dem Deutschen Reich gleichgesetzt.
In Wahrheit aber hat der Orden nie dem Reich und dem Deutschen Kaiseer unterstanden, er war ein selbständiges Gebilde, das dem Papst zu Diensten war. In ihm dienten zwar ausschließlich Deutsche aus dem Reich, aber als dem damals alleinigen katholischen Glauben verpflichtet, waren sie Kämpfer, die nur die Interessen der katholischen Kurie wahrnahmen. Ihre Kriege waren Bekehrungskriege und nicht Kämpfe zwischenverschiedenen Völkern, etwa zwischen Deutschen und Polen, die es damals noch gar nicht gab.
Die Polen berufen sich immer noch auf ihren Sieg bei Grunwald von 1410 gegen die Ordensritter, in dem sie die siegenden Helden gewesen wären. In Wahrheit jedoch errangen sie ihren Sieg nur durch den beispiellosesten und niederträchtigsten Verrat aus den Reihen des Ordens selbst. Hören Sie, was Lothar Greil in seiner "Slawenlegende" schreibt und achten Sie auf das falsche Zeugnis derer, die auf Grund der von ihnen gepredigten göttlichen Gebote eigentlich ganz besonders zur Wahrheit verpflichtet gewesen wären:
Witold und
der Feldherr des Königs, Zindram, sammelten ihre Scharen bereits auf den
Höhen an Marensefluß und Laubensee. Jagiel
selbst wohnte noch einer Andacht bei, die von zwei Kirchenfürsten
gelleitet wurde. Die Bischöfe riefen Gottes Beistand an und beschworen,
der Deutsche Orden trachte danach, sich von Rom zu lösen, dem Papst allen
Gehorsam aufzusagen und Ketzer in Schutz zu nehmen - deshalb müsse er
vernichtet werden. Um die Mittagszeit des 15. Juli
eröffnete Witold den Waffengang. Auf der Ebene zwischen
Grünewalde und Tannenberg stießen die Heere aufeinander. Witolds
Litauer, ein Teil der Mongolen, böhmische und mährische
Söldnerhaufen sowie das erste Treffen Zindrams wurden geschlagen. Siegestrunken löste sich das Gros des Ordensheeres bei der
Verfolgung des Feindes auf. Zindram erkannte die Gunst des Augenblicks
und setzte seine starken Reserven ein. Vergeblich suchten der Hochmeister und
seine Komture den Tag zu retten. In den eigenen Reihen erhob sich ein Feind und
entschied die Schlacht. Der Bannerträger des Kulmer Landes, Nikolaus von
Renys, Haupt des gegen den Orden verschworenen "Eidechsenbundes", gab
das vereinbarte Zeichen.
Banner wurden unterdrückt, verschiedene Landadelige
verließen unter Mitnahme ihres reisigen Gefolges das Schlachtfeld,
Fahnenträger kleinerer Städte führten ihre Haufen zur Flucht,
Verwirrung und Panik verbreitend. Damit war das Schicksal der Ordensritter besiegelt.
Bis zuletzt heldenmütig kämpfend, fanden Ulrich von Jungingen, fast
sämtliche Gebietiger, 600 Brüder und rund 40.000 Ritter, Bürger
und Söldner den Tod.
Der nachträglich
von der Geschichtsschreibung geübte Versuch, Ursachen und Kampfgeschehen
der Schlacht bei Tannenberg im Lichte einer "entscheidenden nationalen
Auseinandersetzung" erscheinen zu lassen, widerspricht den Tatsachen. [p.
19] Auf der Walstatt nahe dem Dorf Grünwalde trafen auch keineswegs
die Kämpfer zweier verschiedener Völker aufeinander. Auf beiden
Seiten fochten Deutsche gegen Deutsche, Genmanen gegen Germanen. Abgesehen von
den mongolischen Raubscharen, die Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen
Bischöfe herangeholt hatte, um die christlichen Deutschritter auszurotten, schlug an diesem
denkwürdigen Julitag, der das Prestige des Ordens
erschütterte, Bruderden Bruder. Von einer
"Entscheidungsschlacht" bei Tannenberg kann ebenso wenig die Rede
sein. Heinrich von Planen verteidigte erfolgreich die Marienburg. Was offene
kriegerische Aktionen gegen den Orden nicht erreicht hatten, sollten innere
Zersetzung und partikularistische Bestrebungen zuwege bringen. Der großartige Hochmeister Heinrich von Plauen fiel innerem
Verrat, Intrigen und geistlichem Ränkespiel zu Opfer.
Ein erschütterndes Kapitel über Verrat, Neid und Geltungssucht, das in der deutschen Geschichte leider kein Einzelfall blieb und sich damals wie heute so verheerend zum Unglück Deutschlands auswirken sollte. Damals wie heute kein heldenhafter Sieg der Gegner, nur großmäulige Überheblichkeit.
Doch die höchsten polnischen "christlichen" Würdenträger berufen sich auf dieses "Grunwald", das doch Grünfelde heißt, das ihnen nicht zur Ehre gereicht, das sie aber ins Gegenteil umlügen, um sich als die makellosen Märtyrer darzustellen.
In der sogenannten Versöhnungsbotschaft der polnischen Bischöfe vom 18. November 1965 erheben sie Anklage gegen Deutschland, indem sie schreiben:
"...Seine Thesen waren gegen die deutschen
Ordensritter, die sogenannten "Kreuzritter", gerichtet, die damals im
slawischen Norden und in den preußischen und baltischen Ländern die
dortigen Ureinwohner eben mit Feuer und Schwert bekehrten und für das
europäische Christentum und sein Symbol, das Kreuz, aber auch fürdie
Kirche, in deren Namen sie auftraten, im Laufe derJahrhunderte eine furchtbare
und äußerst kompromittierende Belastung geworden sind. Noch heute
nach vielen Generationen und Jahrhunderten, ist die
Bezeichnung "Krzyzak" (Kreuzritter) Schimpfwort und Schreckgespenst
für jeden Polen und wird leider nur allzuoft von alters her mit dem
Deutschtum identiriziert. Aus dem Siedlungsgebiet der Kreuzritter sind später jene Preußen hervorgegangen, die
alles Deutsche in polnischen Landen in allgemeinen Verruf brachten. Sie sind in der geschichtlichen Entwicklung repräsentiert
durch folgende Namen: jener Albrecht von Preußen, Friedrich, der
sogenannte Große,
[p. 20] In ihrem Haß gegen die Deutschen
übersehen die frommen Herren sogar, daß sie die eigene römische
Kirche und das Papsttum anklagen, indem sie ausführen, die Bekehrung der
Ureinwohner in den preußischen und baltischen Ländern mit Feuer und
Schwert sei eine kompromittierende Belastung für das europäische
Christentum und sein Symbol, das Kreuz. Diese Art der Bekehrung zur damaligen
Zeit wargang und gäbe und geschah mit Wissen und Willen des Herrschers auf
dem Stuhle Petri, in diesem Falle auf besonderen Wunsch des Herzogs von
Masowien, von dem die Polen doch behaupten, daß er ein polnischer
Fürst war. Die Ordensritter wurden doch von ihm gerufen, weil er zu wenig Feuer und Schwerter hatte, um die Prussen
zu unterwerfen. Man sieht, wie blind Haß macht, sodaß man nicht
mehr logisch denken kann. Aber diese Ausführungen der polnischen
Bischöfe zeigen noch ein weiteres, nämlich daß der Haß
gegen den Deutschen Orden von ihnen geschürt und sorgsam aufrecht erhalten
wird. Die Geschichte wird bewußt ins Gegenteil
verkehrt, weil man verhindern will, daß das Volk aufhören
könnte zu hassen. Denn diese sogenannte
"Versöhnungsbotschaft" war nicht nur an die deutschen
Empfänger gerichtet, sie war auch für das eigene Volk bestimmt als
Beweis dafür, welche ungeheuerliche und schamlose Sprache man sich den
deutschen in gleich hohem Rang stehenden Glaubensbrüdern gegenüber
leisten konnte. Hier zeigt sich ganz klar, wer ftirdie haßerzeugenden
Verleumdungen verantwortlich ist. Endlos sind die Beispiele in diesem erwähnten und in anderen
Briefen der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe für
das Fehlen der Wahrhaftigkeit in bezug auf Geschichte und Gegenwart. Dabei hätte doch eigentlich gerade die christliche
Priesterschaft Grund genug, über die Greuel der Christianisierung Europas
– und nicht nur Europas - den Mantel der Vergessenheit zu breiten.
An diesen Beispielen sehen wir deutlich, daß hinter dem sturen Festhalten an geschichtlichen Lügen besondere Ziele stehen, die wie ein roter Faden immer wieder sichtbar werden.
Hier möchte ich die Auswirkungen solcher Geschichtsfälschungen bis in die Gegenwart hinein einfügen. Im Mai 1981 strahlte das ZDF eine dreiteilige Serie unter dem Titel "Narben" aus, die als Versuch einer deutsch-polnischen [p. 21] Versöhnung angekündigt war. Der Inhalt war eine einzige Verdrehung der tatsächlichen Begebenheiten. Aufschlußreich wurde aber die anschließende Diskussion zwischen den deutschen Teilnehmern Philipp von Bismarck und Gräfin Dönhoff einerseits und den Polen Professor Wladyslaw Markiewicz und dem Journalisten von der Warschauer Volkszeitung Polityka Henryk Zdanowksi anderseits. Die polnischen Herrren leistetn Beiträge, die jeder Wahrheit ins Gesicht schlugen. Heikle Fragen beantworteten sie nicht. Entlarvend jedoch war schon der erste Satz des Professors Markiewicz, der von der berüchtigten Schulbuchkommission her bekannt ist, und der da lautete:
Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtern und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.
Und man merkte ihm an, daß er stolz auf dieses Selbstzeugnis war. Er war so stolz auf seine Dichter und seine eigene Klugheit, daß ihm nicht auffiel, wie sehr er als Historiker sich selbst und sein Volk blamierte. Das ist ein Stückchen von dem, was der Prof. Limanowski einst von seinen Landsleuten sagte, daß sie nicht auf dem Boden der Realität bleiben können. Nicht die geschichtliche Wahrheit ist Realität für sie, sondern die polnischen Wunschträume von der eigenen Größe und Unfehlbarkeit und der deutschen Brutalität und grausamen Unterdrückung des armen hilflosen und doch so angeblich stolzen Volkes.
Hier zeigt sich auch, wie unsinnig es von deutscher Seite ist, mit solchen Partnern in der Schulbuchkommission zusammenzusitzen und zu verhandeln. Was soll dabei herauskommen? Doch keine geschichtliche Wahrheit. Die kennen doch weder der HerrrProfessornoch die polnischen Kardinäle und dementsprechend schon gar nicht das Volk. Es geht der polnischen Schulbuchkommission ausschließlich um die Festschreibung der polnischen Versionen für die Zukunft, um die Geschichtsfälschungen, wie sie auch in der Vergangenheit betrieben worden sind. Und es geht um Milliardenbeträge, die man aus einer deutschen Schuldanerkennung für alle Zeiten erpressen möchte.
Aber zurück zu Mieszko I. Wer war er? War er denn Pole? Nein, obwohl die polnischen Kardinäle das in ihrer sogenannten Versöhnungsbotschaft geschichtsfälschend auf der ersten Seite behaupten, nämlich so:
Es steht
geschichtlich einwandfrei fest, daß im Jahre 966 der polnische Herzog
Mieszko I. durch Einfluß seiner Gemahlin, der tschechischen
Königstochter Dombrowka, zusammen mit seinem Hofstaat als
erster Herzog das heilige Sakrament der Taufe empfing.
Geschichtlich
steht aber etwas ganz anderes fest, wodurch die frommen Herren einwandfrei der
Unwahrheit überführt werden.
Der Name Mieszko geht zurück [p. 22] auf
den Beinamen Mesico des normannischen Herzogs Dago, aus dem im Königreich
Norwegen sehr angesehenen Geschlecht der Daglinger. Dago-Mesico war Gesandter
skandinavischer Fürsten, derals Kundschafter und Unterhändler in
Der Herzog Boleslaf von Böhmen - nicht von Tschechen - war Lehensmann des Deutschen Kaisers und ihm treu ergeben. Seine Tochter Domberta war in erster Ehe vermählt mit dem Markgrafen Gerold von Meißen. (Franz Wolff: Ostgermanien).
Der Sohn Dagos,
Bolsleib der Kühne, heiratete die Tochter eines Wikingerfürsten. Die
Polen machten aus ihm den urpolnischen König Boleslaw Chrobry. Weder der Normannenherzog Dago-Mesico noch sein Sohn Bolsleib der
Kühne waren Polen. Dago-Mesico begründete in dem
dichtbesiedelten
Nach der Landnahme im
Gebiet an Weichsel und Warthe suchte Dago-Mesico durch
Eroberungen sein Reich zu erweitern. Er erlitt jedoch Niederlagen gegen die
Wandalen in Pommern und die Heruler bei Usedom um
Wenn die polnischen
Bischöfe in ihrer Schrift "Wir gewähren Vergebung - Wir erbitten
Vergebung" von der polnischen Hierarchie mit der ersten Metropole in
Gegen Ende derr Regierungszeit des Daglingers im Jahre 990 schenkte Dago sein Reich dem Papst und nahm es als Lehen gegen Tributzahlungen von diesem zurück. Von diesem Zeitpunkt an setzte die unheilvolle Entwicklung ein, die später zur Bildung der deutschfeindlichen Basis Polen führen sollte. Auf deutscher Seite war man gegenüber dem Papst nicht argwöhnisch. Deutsche sind selten argwöhnisch, weil sie nämlich nicht so schlecht denken können, wie unsere Widersacher handeln.
Wir können die folgenden Ränke und Kämpfe der Söhne und Enkel des Normannenfürsten Dago-Mesico und der Romkirche übergehen, so interessant sie im einzelnen auch sind. Die Romkirche verstärkte ihr Interesse an der Christianisierung der restlichen Gebiete des Mesico-Reiches. Das ging natürlich nicht durch freiwillige Unterwerfung der germanischen Stämme vonstatten, sondern durch Gewalt und Krieg. Für die Bewohnergab es schließlich nur noch eins: Tod oder Taufe. Es waren also Kämpfe zwischen Heiden und Christen und niemals zwischen Deutschen und Polen.
Die Heiden wurden damals ohne Ausnahme Sclavi genannt. d. h. Sklaven heidnischer Götzen. Nachdem sie die Taufe empfangen hatten. waren sie Christen. Das Wort Sclavi verlor seine Bedeutung und geriet in Vergessenheit. Erst in späteren Jahrhunderten bei der Übersetzung alter lateinischer Texte stieß man darauf und in Verkennung der ursprünglichen Bedeutung entfernte man aus dem Wort Sclavi das c, weil man das herabsetzende Sclavi, dabei an Arbeitssklaven denkend, als Beleidigung für die Betroffenen empfand.
[p. 24] Hier will ich einfügen, was D. Skobnol zu diesem Thema sagt:
Erst Ende des 18. Jahrhunderts erfanden deutsche Außenseiter den Wortbegriff S
l a v e n. Mittels raffinierter "c" - bzw. "k" - Weglassung (Streichung) zurechtgefälscht aus
(mönchslateinisch) s c l a v i sowie aus (spätgriechisch) S k l a b e
n o i. Als "sklavi" = Diener, Götzdiener, Teufelsanbeter
bezeichneten Theologen, Gelehrte und Chronisten des Weströmischen, später
Deutschen Reiches vom 9. bis 11. Jahrhundert a l l e
noch "heidnischen", Natur- und Götterkulten dienenden, noch
nicht christianisierten Germanenmassen jenseits der Grenzen des christlichen W
e s t-Reichs; d. h. (grob umrissen) etwa ostwärts der Elbe und nördlich
der Donau, und zwar bis tief in den später "Polen" genannten
Ostraum hinein u n d bis zur Ostsee und ins Baltikum hinauf. Unter
"Sklabenoi" = desgl. Götzendiener, Teufelsanbeter verstand man
im gleichen Zeitraum - von Byzanz, Konstantinopel, also dem Oströmischen
Reich (Griechisches Kaisertum) aus gesehen - a l l e einer vielfältigen
"heidnischen" Kultwelt anhängend, noch nicht christianisierten
germanischen und artverwandten indo-germanischen Völkerschaften wie auch
Stammesverbände turkmongolischer Herkunft im riesigen Gebiet jenseits der
Grenzen des Christlichen O s t-Reiches; d. h. (grob skizziert) Mittel- und
Ostbalkanraum und vor allem die Landmasse nördlich des Schwarzen Meeres
bis zum Ural und zur Ostsee (spätere Ukraine, Rußland, Litauen). Bestellte "Historiker" des 19. Jht. scheuten sich
nicht, Dokumentenfälschungen an der Wurzel vorzunehmen, indem man in
einigen ihnen zugänglich gemachten uralten Chroniken das
verräterische "c" bzw, "k" mit Spezialwerkzeugen
herausradierte und die Buchstabenfolge kunstgerecht
neu frisierte.
Wie hervorragend das
gehandhabt wurde, schildert Wilhelm Kammeier in: Die Fälschungen der
deutschen Geschichte. Ähnlich verhält es sich mit
dem Namen "Polen". Bis ins 13. Jht.
hinein war der Begriff "Polen" unbekannt. Das Wort "polani"
leitet sich her vom spätlateinischen Po-lani, F e l d anwohner (Felderbebauer) und leitet sich ab -
erstens: von "po" = an, am, bei, und zweitens: vom germanischen
"lan" = Ackerhufe, Feld, Land. Deshalb auch heißt es seit jenen
alten Zeiten im englischen Sprachraum nicht etwa "Polen", sondern bis heute richtig
Das Gleiche gilt
für Pommern, Pommerellen, es leitet sich ab vom spätlateinischen
"pomerani", d. h. Po-mer-ani = die am Meer hin Wohnenden =
Meer-Anrainer. Das waren während des Mittelalters die im ganzen
Ostsee-Südküstenraum, etwa von
Nach diesen eingeschobenen sprachwissenschaftlichen gleichlaufenden Erläuterungen aller derzeitigen Forscher auf diesem Gebiet, knüpfe ich wieder an meine vorherigen Ausführungen an.


Diese
Karte wurde als Propaganda-Postkarte in den
dreißiger Jahren im In- und Ausland massenhaft verbreitet - mit
Unterstützung der polnischen Stäatsbehörden. Es war der Dank
Polens dafür, daß Deutschland - durch seinen Sieg über das
zaristische Rußland 1917- nach 100 Jahren wieder einen freien polnischen
Staat ermöglichte.
Die Karte
zeigt, was der wahnwitzige polnische Chauvinismus als
"historische polnische Westgrenze" forderte und heute noch sich
anmaßt. Danach wären die gesamten Gebiete der Slowakei, der
Tschechei, die deutschen Gebiete bis
In diesem
Größenwahn sind sich polnische
Chauvinisten, Emigranten oder Bolschewisten einig. Die Karte trägt als Motto den Spruch des polnischen Dichters Adam
Mickiewicz: "und jeder von Euch hat in seiner Seele ein Korn
künftiger Rechte und ein Maß künftiger Grenzen!"

Sie
wollten das Deutsche Reich allein besiegen.
Dieses
polnische Propagandabild zeigt Marschall Edward Rydz-Smigly in Siegerpose. Er wollte Deutschland allein besiegen und bis
Also gefälschte Bild"dokumente",
um Macht vorzugaukeln.
[p. 29] Die Christianisierungskriege haben die eingesessene germanische Bevölkerung stark dezimiert. Die Mönche wollten aber Stützpunkte, also Klöster bauen, doch es gab kaum noch Arbeitskräfte dafür. Vor der Christianisierung waren es blühende Landschaften, danach verödeten sie: über verfallene Burganlagen, Siedlungen und Höfe wuchsen nun Gras, Strauch und Baum. Kirche und Adel saugten das niedere Volk aus. Ein Handwerk gabs nicht mehr, Kaufleute ebenfalls nicht. Die Masse der "Landeskinder" schrumpfte mehr und mehr, der Rest sank zu Sklaven, zu Kmeten herab.
Um Klöster bauen zu können, mußten die Zisterzienser geeigneten Nachschub beschaffen, und das geschah vollständig aus den deutschen Reichslanden. Man sicherte den Neusiedlern Privilegien aller Art zu und gab ihnen deutsche Rechte. Das brachte den gewünschten Erfolg. Bald umringten deutsche Dörfer die Klöster. Die christlichen Zuwanderer stärkten die christliche Macht. Das Reich dagegen ließ seine Bürger ziehen und unternahm nichts, um etwaige Rechte für sich zu sichern. Es versuchte nicht, die nun restlos von Deutschen aus dem Reich besiedelten- und kultivierten Gebiete sich einzuverleiben. im Gegensatz zu Rom, das die nun christlichen Gebiete für sich beanspruchte.
Die Arbeit der Siedler
trug reiche Früchte. Meistens hatten sie Geld
mitgebracht; sie gaben dem Land Ordnung und Recht, Sitte und Bildung. In
dem verwüstet
Daß diese Gebiete einstens eine hohe Kultur in jeder Hinsicht erlangt hatten, ist der beste Beweis dafür, daß sie deutsch waren, daß sie gar nicht polnisch gewesen sein können, da sie nach den erneut gelieferten Beweisen polnischer Unfähigkeit niemals eine Blüte erlebt hätten.
Unter dem Beistand der Zisterzienser siedelte sich auch das Handwerk im Mesico-Reich an. Zuerst im Bereich der Klöster, dann auch außerhalb der Klostermauern. So entstanden die Dörfer und Städte, die Zünfte und die Gilden. Es folgten die Patrizier und Kaufherren aus dem Reich, der Handel blühte im Lande an Weichsel und Warthe. Bis ins 15. Jahrhundert hinein stellten die Deutschen den größten Teil des Adels und der Kirchenfürsten, ihnen unterstand das Siedlungswesen, sie gründeten nicht nur Klöster sondern auch [p. 30] Handelsplätze. Deutsch war die Umgangssprache und die Schrift und deutsch die Namen, deutsch das Recht. Die Zisterzienser besaßen zudem das Privileg, nur Kölner Bürgerin ihrem Orden aufzunehmen. Nur in Ausnahmefällen konnten Angehörige von Stifterfamilien Eingang und Aufnahme im Orden finden.
Die Polen haben nie etwas zum Aufbau dieses Landes an Weichsel und Warthe beigetragen, denn erstens gab es sie damals noch nicht und zweitens, als es sie dann gab, waren sie unfähig dazu. Die Polen sind kein schöpferisches Volk, sondern ein vom Klerus niedergehaltenes und unterdrücktes Volk, das sich nicht entfalten konnte, das nicht einmal geschenkten oder eroberten Besitz erhalten konnte. Wir erleben es ja zur Zeit wieder, wie nicht nur die Landwirtschaft in den früheren deutschen Ostgebieten. sondern auch die Industrie, die Bergwerke und der Handel in nur 35 Jahren zugrundegerichtet wurden, was in Jahrhunderten aufgebaut worden war. Das liegt nicht nur an der sowjetischen Unterdrückung, das liegt am Unvermögen der polnischen führenden Schichten.
Die Gebiete an Weichsel und Warthe waren rechtmäßiger Besitz
des Deutschen Ritterordens geworden. In den Kämpfen um die Christianisierung
der Prussen, die harten Widerstand leisteten, warb der damalige Herzog Konrad
von Masowien um den Beistand des Ordens. Nach
anfänglichem Zögern war dieser dazu bereit, doch nur nach Zusage
einer Gegenleistung. Diese Gengenleistung bestand darin, daß der
Herzog ihm für die Hilfe das ganze Culmerland und alle noch zu erobernden
Gebiete auf ewige Zeiten zu ewigem Besitz übereignete. Diese
Übereignung besiegelte Papst Gregor IX. in
der Goldenen Bulle zu
Die Polen aber
unterschlagen diese Landübereignung vollkommen. Sie müßten
sonst zugeben, daß sie-wenn sie als Volk damals
schon existent waren-diesen Vertrag gebrochen haben, als sie sich
In allen Gemarken der streitenden Fürsten verständigte man sich in den verschiedenen deutschen Mundarten, denn alle Fürsten und Könige waren samt ihren Gemahlinnen germanischer Herkunft, alle Bischöfe der Gnesener Erzkirche waren es ebenfalls. Die Prämonstratenser und die Zisterzienser Mönche waren samt und sonders aus dem Reich gekommen, alle Obrigkeit lag in deutschen Händen und alle Siedler waren deutsch. Doch der Oberhirt in Rom war es nicht und er sah seine Macht begrenzt durch die Deutschen. Er fürchtete das Übergreifen des weltlichen und geistlichen deutschen Einflusses.
[p. 31] So suchte er nach Mitteln und Wegen, das zu unterbinden. Dabei leisteten ihm die Bischöfe aus der Engelsburg die schuldige Hilfe, während sie ihrerseits sich auf die Gefolgschaft der Mönche und des niederen Klerus verlassen konnten. Man fand den Weg und man fand das Werkzeug.
Ich will hier einen Absatz aus dem Buch "Slawenlegende" von Lothar Greil einfügen, der uns schildert, wie es zur Geburt des polnischen Volkes und Landes gekommen ist. Es ist wirklich eine Geburt aus der Retorte:
Es galt vor allem, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Weil es aber in den
herrschaftspolitisch zersplitterten und nur mittels drakonischer Gewalt
zusammengehaltenen Provinzen des Mesico-Reiches an jeglichem
Zusammengehörigkeitsgefühl mangelte, ging man daran, den
künstlichen Grund für eine elnigende Volks-und Staatsideezu legen.
Werimmerauch in den Grenzen des noch behaupteten Hoheitsgebietes der
Senioratsherrren von Krakau lebte, sollte erfahren, daß es keine
völkischen, politischen und kirchlichen Gemeinsamkeiten mit den im
Deutschtum aufgehenden übrigen Genmanen geben durfte. Im Einvernehmen mit
der Kurie begab sich Vinzenz Kadlubek -
seit 1208 Bischof von Krakau - im Jahre des Heils 1218 in die Klausur
einer Zelle des Zisterzienser-Klosters Klein-Morimund (Andreöw) und
schrieb dort seine "chronica polonorum" in lateinischer Sprache
nieder. Dieser Mann, der als Deutscher eigentlich Wolf Gottlobonis hieß
(also Wolf, der Sohn des Gottlob), erfand den Begriff "Polen" ebenso
wie die Sage von den "Lechen", den sogenannten "Urpolen",
und ihrem "plastischen" Fürstengeschlecht. Das phantasievolle
Werk strotzt nur so von Erfindungen und tatsachenwidrigen Behauptungen, was
jedoch kein Hindernis dafür war, ihm propagandistisch eine enorme
Bedeutung zu unterlegen. Natürlich wagte auch später niemand mehr,
einen christlichen Bischof als Betrüger und
Fälscher anzuprangern. Und weil ein
"Gottesmann" eben stets die Wahrheit spricht, fiel es nicht einmal
gelehrten und klugen Männern ein, an einem derartigen "Zeugnis"
zu rütteln. Auf diese Weise wurde eine der
erstaunlichsten Geschichtslügen zum historischen Tabu. Obwohl von
der ernstzunehmenden Forschung längst vollinhaltlich in den Bereich der
Fabeldichtung verwiesen, bildet die Schrift Kadlubeks noch heute das Fundament
nicht nur polnischer, sondern auch diesbezüglicher deutscher
Geschichtsschreibung. Alle Welt plappert das Märchen nach und faselt von
"Polen", die es damals ebensowenig wie einen gleichnamigen
Staatsbegriff gab, von "Plasten", wenn man von Dago oder seinen Nachkommen spricht, und natürlich von
"Slawen", die anstelle der tatsächlich ansässigen Germanen
im heutigen polnischen Raum gehaust haben sollen. Daß zu Lebzeiten des
Vinzenz Kadlubek in allen Provinzen des Mesico-Reiches
ausschließlich germanische Dialekte gesprochen wurden, die auch jeder
damalige Westdeutsche verstehen konnte, wird verschwiegen und ist daher weithin
unbekannt.
Trotzdem dauerte es lange, bis die neue Sprache vom Volk und Adel angenommen und anerkannt wurde. Bis ins 15. Jahrhundert hinein konnte sie nicht richtig Fuß fassen. Es steht geschichtlich einwandfrei fest, daß z. B. die Stadt Krakau bis ins 15. Jahrhundert nahezu völlig deutsch war, ebenso Warschau.
[p. 32] Dies sind die Hauptstädte Polens und trotzdem waren sie überwiegend deutsch, trotz allen anderen polnischen Behauptungen. Und bis Ende des 18. Jahrhunderts werden weder in der profanen noch in der kirchlichen Geschichtsschreibung völkische Gegensätze erwähnt, die im Mittelalter zwischen Rhein und Weichsel vorhanden gewesen wären.
Obwohl alle geschichtlichen Beweise fehlen, stellen die Polen ihre Geschichte so dar, daß sie auf ein tausendjähriges Bestehen des Staates zurückblicken. Und die sonst so überaus gründlichen Deutschen helfen ihnen dabei, zum Teil sicher unwissentlich, zum Teil aber leider wissentlich. Der erste Fälscher war - wie wir gehört haben - der Deutsche Wolf Gottlobonis, der als Vinzenz Kadlubek auf dem Bischofsstuhl in Krakau saß. Aber diese Fälschung allein hätte wohl nicht die verheerenden Folgen gehabt, hätten sich nicht im 18. Jahrhundert weitere Deutsche bemüht, die vergessenen Wenden als Slawen auferstehen zu lassen. Grundlegend für den nächsten Schwindel wurde der deutsche Theologe August Schlözer (1738 - 1809), der in russischen Diensten stand und der seinem Dienstherrn, dem Zaren, zuliebe und als russischer Geschichts- und Sprachenwissenschaftler in Petersburg bei der Erforschung der glagolitischen Kirchensprache diese in ein System gebracht und das Wort Slawen erfunden hätte. Diese Erfindung Schlözers beeinflußte den deutschen Theologen Johann Gottfried Herder, der sich mit dem Ausgraben alter Volkslieder verschiedener Völker, besonders aber der "Slawen" einen Namen gemacht hat. Er fand die Wenden und die Sorben und eine Kultur der "Slawen". Die Polen wissen, was sie ihm zu verdanken haben, denn sie erweisen ihm Dankbarkeit - wohl die einzige polnische Dankbarkeit in der Geschichte - indem sie die Anlagen an seinem Denkmal in Mohrungen/Ostpreußen, seiner Geburtsstadt, pflegen.
Die Polen müssen ihre angeblich tausendjährige Geschichte natürlich auch anfüllen mit großen Ereignissen und großen Männern. Da sie kaum etwas vorzuweisen haben, was sie der Welt gegeben hätten, annektieren sie einfach große Deutsche und geben sie als Polen aus. Ich will nur einige nennen, die hervorragendsten und von denen die ganze Welt weiß, daß es Deutsche waren und die Polen es trotzdem wagen, sie als Polen auszugeben. Sie machen sich lieber lächerlich, als die Wahrheit zuzugeben. Wenn sie nur prahlen können, manchmal wird es ja doch geglaubt.
Nikolaus Kopernicus!
Weil dieser Große in Thorn an der Weichsel
geboren war und Thorn polnisch
Griechenland und Rom sind nicht mehr, sie existieren nur noch durch Homer und Virgil, erlauben Sie, daß Polen durch den Kopernikus existiere. Kopernikus ist die Ehre der Nation, der Ruhm der Polen!
[p. 33] Diesen verbrieften Größenwahn der Polen und diese Anmaßung habe ich der Broschüre von Rudolf Trenkel, meinem Thorner Landsmann, entnommen "Polens Schuld am 2ten Weltkrieg". Glaubt es jemand in Deutschland und anderswo? Kann denn ein Gelehrter, dem die polnische Sprache bis an sein Lebensende fremd geblieben ist, von dem nicht ein einziges polnisches Wort überliefert ist, ein Pole sein?
Auch der deutsche
Astronom Johannes Hevelius wird - weil er in
Genauso verhält es sich mit dem Nürnberger Bildhauer Veit Stoß. Ihn geben die Polen als Wit Stwosz aus, weil er zur Zeit, als er die großen Bildwerke für das Krakauer Königsschloß schuf, natürlich in Krakau gelebt hat. Selbst die höchsten Kirchenvertreter, der verstorbene Primas von Polen Stefan Wyszynski und der heutige Papst Karol Wojtyla haben sich nicht geschämt, ihn Wit Stwosz zu nennen, "der seine Kraft und Inspirationen aus der polnischen Umwelt, der polnischen Kultur und Landschaft erhalten" haben soll. Und das, obwohl sie einige Zeilen vorher gesagt hatten, daß man den Deutschen ihre Namen und ihre Art gelassen habe, daß man ihnen nichts genommen hätte.
Polen hat alles aus deutscher Hand erhalten und gerade das ist der Grund für ihren grenzenlosen Haß. Sie haben Minderwertigkeitsgefühle und wissen es nicht. Deshalb eignen sie sich alles an, was ihnen begehrenswert erscheint, sie wollen nicht zugeben, daß sie so unendlich viel den Deutschen verdanken, daß sie ohne deutsche Hilfe nichts sind. Selbst ihr epochales Wörterbuch der polnischen Sprache stammt nicht von ihnen selbst, sondern von dem in Thorn geborenen Deutschen Prof. Samuel Gottlieb Linde, der Präses und Leiter des Warschauer Lyzeums und polnischer Sprachwissenschaftler war (1771 - 1847) und der die polnische Sprache erst als Erwachsener erlernte.
Es gab aber auch Polen, die durchaus wußten, was sie Deutschland zu verdanken hatten. Der ehemalige polnische Staatschef Josef Pilsudski hat es seinen Landsleuten einmal im Zorn gesagt, daß das neue Polen nicht aus eigener Kraft, sondern aus dem Blut im Kampf gefallener deutscher Soldaten erwachsen ist. Dafür haben sie ihn auch gehaßt. Trenkel zitiert in "Polens Schuld am 2-ten Weltkrieg" 1920 - 1939" die Worte Pilsudskis aus dem Jahre 1922:
Mein Stolz schweigt vollkommen, wenn ich daran denke,
daß nicht wir, nicht die Polen
und nicht unsere Bemühungen diese gewaltige Umwälzung herbeigeführt haben, wenn man mich heute
in Krakau, in Wilna oder in Posen mit Kanonensalven begrüßen
kann, die polnische Nationalhymne ertönt und der polnische Soldat präsentiert.
Später sagte er
ihnen einmal:
"Was habt ihr
aus diesem Staat gemacht? Ein Gespött habt ihr
daraus gemacht."
[p. 34] Wir müssen uns erinnern, daß 1916, mitten im ersten Weltkrieg, das polnische Königreich von Deutschland mit allem Prunk und Glanz wiedererrichtet wurde.
Um die Zusammenhänge zu verstehen, sei die historische Entwicklung der Vergessenheit entrissen.
Polen (Kongreßpolen) war ein Teil des zaristischen Rußlands, in zehn russische Gouvernements eingeteilt. Bereits im Jahre 1915 waren die deutschen und die österreichischen Truppen im Kampf gegen Rußland bis an die Grenzen von Kongreßpolen gegen Osten gelangt. Der deutsche Reichskanzler, von Bethmann-Hollweg, hat in seiner Reichstagsrede vom 19. August 1915 den Polen eine glückliche Zukunft angeboten, als er ausführte:
"... Unsere und die österreichisch-ungarischen
Truppen haben die Grenzen von Kongreßpolen gegen Osten erreicht, und
beiden fällt die Aufgabe zu,
...ich hoffe, daß die heutige Besetzung der
polnischen Grenzen gegen Osten den Beginn einer Entwicklung darstellen wird,
die die alten Gegensätze zwischen Deutschen und Polen aus der Welt schafft und das vom russischen Joch befreite Land einer
glücklichen Zukunft entgegenführen wird, in der es die Eigenart
seines nationalen Lebens pflegen und entwickeln kann..."
Und die feierliche Proklamation im alten polnischen Königschloß zu Warschau verlas im Auftrag des deutschen Kaisers der General-Gouverneur, General der Infanterie von Beseler am 5. November 1916.
Auch das polnische Danktelegramm an Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz Josef I. vom 5. November 1916 ist erhalten. Ich zitiere:
"An diesem Tage, wo das polnische Volk erklärt,
daß es frei sei und einen selbständigen Staat mit eigenem König
und eigener Regierung erhalten wird, durchdringt die Brust eines jeden
freiheitsliebenden Polen das Gefühl der Dankbarkeit gegen diejenigen, die
es mit ihrem Blute befreit und zur Erneuerung eines selbständigen Lebens
berufen haben...
Daher senden wir den Ausdruck unserer Dankbarkeit und die
Versicherrung, daß das polnische Volk seinen Bundesgenossen die Treue zu
bewahren imstande sein wird..."
(Zitiert aus "Die unbewältigte Heuchelei"
von Kurt Relle.)
Wie schnell war die polnische Dankbarkeit verflogen, daß sich Marschall Pilsudski bereits 1922 gezwungen sah, die Polen daran zu erinnern, daß nicht sie selbst es waren, die die gewaltige Umwälzung herbeigeführt haben. Dankbarkeit und Treue gegenüber denjenigen, die Polens Befreiung von russischer Knechtschaft mit ihrem Blut erkauften, sind Vokabeln, die nicht im polnischen Lexikon stehen.
[p. 35] Der blutige Terror in Oberschlesien unter den Korfanty-Banden tobte schon 1919 bis 1923. Damals wie heute verschweigen die Polen die deutsche Großtat, ohne die sie wahrscheinlich niemals zu einem freien Staat gekommen, sondern unter Rußlands Joch geblieben wären, vollständig. Ich bringe die heutige polnische Geschichtsschreibung über den Ablauf der Geschehnisse von 1915/16.
"Der Ausbruch des ersten Weltkrieges belebte die
Hoffnungen der Polen... 1915 besetzten deutsche und
österreichisch-ungarische Truppen die von Rußland annektierten
Gebiete. Der sich in die Länge ziehende Krieg und das damit verbundene
Fehlen von Reserven waren der Grund dafür, daß die Mittehnächte
im November 1916 einen Akt über die geplante Schaffung eines von ihnen
abhängigen Polnischen Königreiches herausgaben. Sie beriefen auch die
Organe des künftigen Staates, anfänglich den Provisorischen
Staatsrat, dann den Regentenrat. Jedoch die Rechnung, auf diese Weise
Freiwillige für die geplante Armee zu bekommen, ging nicht auf. Immer
deutlicher wurden außerdem die imperialistischen Pläne der neuen
Herren dieser polnischen Gebiete sichtbar. Die teilweise Berücksichtigung
der polnischen Postulate (die Frage der Sprache, Schaffung eines polnischen
Schulwesens) hinderte sie nicht daran, das Land systematisch zu plündern,
es seiner Lebensmittel und Rohstoffe zu berauben und seine Industrie zu
zerstören. Die brutalen Methoden und die Verschleppung von Hunderttausenden
zur Zwangsarbeit riefen immer mehr um sich greifenden Unwillen und Widerstand
hervor...
Am 7. November 1917 wurde in Rußland die
kapitalistische Regierung von revolutionären Arbeitern und Bauern
gestürzt. Eine neue Etappe der Menschheitsentwicklung
begann. ...Eine Partei kam an die Macht, die
die schon 1903 von Lenin formulierte Losung vom Selbstbestimmungsrecht
verkündete und ohne Vorbehalte das Recht Polens auf Unabhängigkeit
anerkannte.......
Einige Tage nach der Regierungsbildung wurden, teilweise
auf dem Wege des bewaffneten Kampfes, die Deutschen aus Warszawa und aus den
übrigen Teilen des Königreichs vertrieben. In der Hauptstadt entstand
die zentrale Leitung des unabhängigen Staates. An
seiner Spitze stand als provisorisches Staatsoberhaupt Josef Pilsudski, der aus
einem deutschen Gefängnis befreit worden war. Die befreiten Gebiete waren
von einer über eine Million Soldaten zählenden deutschen Armee
umzingelt, die im Osten Europas weiterhin eine starke militärische Kraft
bildete. Daherging auch die Befreiung der Westgebiete Polens unterschweren
Kämpfen vor sich.
In der Endphase des Krieges kämpften an der Westfront sieben gut geschulte und gut
ausgerüstete polnische Divisionen unter dem Oberbefehl von General Josef Haller
gegen die Deutschen."
Diese Schilderung ist vom ersten bis zum letzten Wort erlogen. Weder die Mittelmächte noch Lenin haben irgendetwas für die Wiedererstehung des polnischen Staates getan. Weder die Mittelmächte noch andere neue Herren (!) der [p. 36] polnischen Gebiete haben geplündert und geraubt oder Industrien zerstört oder Hunderttausende Polen in die Zwangsarbeit verschleppt. Und Josef Pilsudski hat niemals in einem deutschen Gefängnis gesessen, er konnte deshalb auch nicht von dort befreit worden sein. Pilsudski saß in russischen Gefängnissen und in Sibirien. Er hat ja nie in den deutschen Ostprovinzen gelebt, sondern im damaligen Kongreßpolen, das unter russischer Oberhoheit stand. Er kämpfte im Untergrund gegen die zaristische Unterdrückung Polens und wurde deshalb von den Russen mehrmals interniert. Zu Beginn des Krieges kämpfte er auf deutscher Seite für ein unabhängiges Polen. Doch die polnische Dank- und Treuebekundung von 1916 war schnell vergessen, denn schon im Sommer 1917 sah sich die Reichsregierunggezwungen, Pilsudski als Kriegsgefangenen in Gewahrsam zu nehmen. Auf der Festung Magdeburg wurde er als Offizier mit allen Ehren behandelt, wie das auf deutscher Seite üblich war. Haben die Polen ihn von dort herausgeholt und befreit? Tüchtige Polen!
In den Wirren des Zusammenbruchs 1918 haben die Deutschen ihn nach Polen gebracht. Aber ohne polnische Heldentaten gibt es keine polnische Geschichte. Man kann auch polnische Lügen dazu sagen.
Auch an der Zerstörung von Industrien hatte man gar kein Interesse, denn man hatte ja ein Polen gewollt. Aus dem gleichen Grunde brauchten die Deutschen auch nicht unter schweren Kämpfen aus Warschau vertrieben zu werden. Aber die polnischen Helden möchten wenigstens nachträglich gegen eine über eine Million starke Armee der Deutschen siegreich gewesen sein. 1n ihren Wunschträumen und in ihrem Haß gegen alles, was deutsch ist, erfinden sie die niederträchtigsten Verleumdungen, an denen auch nicht die Spur einer Wahrheit hängt. Hunderttausende deutsche Soldaten haben ihr Blut für die Freiheit Polens vergossen, aber dieses undankbare Volk lügt frech, es hätte seine Freiheit Lenin zu verdanken.
In diesem Lügenbericht ist auch erwähnt, daß "die gut ausgerüsteten polnischen Divisionen", die in der Endphase des Krieges noch gegen Deutschland kämpfen mußten, unter dem Oberbefehl des Generals Josef Haller standen. Dem möchte ich die Ausführungen der Zeitschrift "Waffenjournal" gegenüberstellen, um zu zeigen, wer dieser General war. Die Zeitschrift berichtet, daß 1918, nach der Wiedererrichtung Polens, das polnische Offizierkorps zu 90% aus früheren in der österreichischen und in der deutschen Armee gedi